Es ist vollkommen klar, das ein Jagdhund ein sehr hohes Berufsrisiko trägt und mit seinem Hundeverstand nicht ständig alles perfekt erledigen wird.
Ein Hund wird nur so gut sein, wie er es erfahren und anerzogen bekommen hat. Bewährt hat sich, den Hund so früh wie möglich an alles heranzuführen, wofür er eingesetzt werden soll. Vielleicht vergrämt er Ihnen anfangs einen guten Bock, um so freudiger werden sie ihn betrachten, wenn er selbigen nach nur 150 Metern Nachsuche im hohen Gras oder Dickicht findet.
Ein Weimaraner ist leichtführig und baut eine starke Bindung zu seinem Rudelführer auf. Die Basis ist die volle Integration in die Familie. Seine Wild- und besonders seine Mannschärfe haben dazu geführt, dass er vor allem in den USA als Schutzhund geführt wird.
Ausbildung und Einsatz sind nie klar zu trennen. Bei jedem Einsatz lernt der Hund und natürlich auch der Führer. Nur wer sich eingesteht Fehler gemacht zuhaben und daraus lernt, wird mit seinem Hund ein gutes Gespann abgeben. Dazu ist das Wesen eines Weimaraners besser als bei anderen weniger führigen Rassen geeignet.